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Weltneuheit – Vom Rollstuhl in die Achterbahn – neu im Europa-Park

Werbung - Dieser Beitrag wurde unterstützt
Aktualisiert am: 28.März 2025
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Es war eine außergewöhnliche Erfahrung! Diese innovative Weltneuheit wird vielen Menschen im Rollstuhl ein einmaliges Erlebnis ermöglichen. Wer sich nicht umsetzen kann, also den Rollstuhl nur schwer oder gar nicht eigenständig verlassen kann, denkt sicher nicht über einen Besuch im Freizeitpark nach.

In Deutschland ist das Thema Barrierefreiheit in Freizeitparks leider noch nicht so weit vorangeschritten, wie wir es uns wünschen. Es gibt jedoch einige Betreiber, die den Fokus auf das Thema gelegt haben und einfach mal machen.

So ist es im Europa-Park in Rust. Hier kann man ab dieser Saison mit einem Deckenlifter vom Rollstuhl direkt in die Achterbahn befördert werden. Mit einem Hebetuch wird man aus dem Rollstuhl direkt in den Sitz der Blue-Fire befördert. Dann kann es losgehen und ein großer Schub Adrenalin ist garantiert!

Vom Rollstuhl in die Achterbahn – neu im Europa-Park

Der Vorgang im Detail

Zuerst geht man zum Ausgang der Blue-Fire. Hier gibt es einen separaten Ein-/ Ausgang für Rollstuhlfahrer, der auch als Baby-Switch genutzt wird. Wenn man geklingelt hat, leuchtet eine Lampe und man kann eintreten.

Im Bahnhof wird man vom Mitarbeiter empfangen und man sagt bescheid, dass ein selbständiges umsetzen nicht möglich ist. Dann wird der Lift vorbereitet. Man muss unter Umständen einige Zeit warten.

Bis es dann wirklich losgeht, hat man genügend Zeit zur Vorbereitung.

  • Zuerst wird das Hebetuch unter die Person gelegt. Dies bedarf evtl. Unterstützung der Begleitperson.
  • Das Tuch wird vom Mitarbeiter in den Deckenlift eingehängt.
  • Man wird bis zum Gleis gefahren.
  • Wenn der Zug da ist, wird man reingesetzt und das Tuch am Wagen befestigt.
  • Ab geht die Fahrt.
  • Nach der Fahrt wird das Tuch gelöst und man wird wieder zurück in den Rollstuhl gehoben.

Video – Vom Rollstuhl in die Blue Fire Achterbahn

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Video:Michael Töller

Wie hat Tim den Transfer erlebt?

Es ist schon Feierabend bei der Blue-Fire, als wir den Lift testen dürfen. Der Europa-Park hat noch Wartungsarbeiten zu machen und so dürfen wir die Chance nutzen und das Ganze austesten.

Auch wenn Tim einige Meter laufen kann und diese Achterbahn liebt, wollten wir es möglichst realistisch austesten. Dabei ist Tim aufgestanden, um das Hebetuch auf den Rollstuhl zu legen. Das geht ja oft nicht, aber das haben wir erst im Anschluss gemerkt. Der Prozess ist aber ja der gleiche.

Sowohl Tim, als auch die Mitarbeiter sind etwas aufgeregt. Der Operator, der den Lift bedient und Tim in die Achterbahn hebt, ist total entspannt. Er hat das schon einige Male ausprobiert und weiß genau, wie die Handgriffe sind. Andere Mitarbeiter, Kollegen von Mack Rides und auch ich sind da etwas nervöser. Aber der Operator macht das mit viel Ruhe und so hebt er Tim sicher in die Blue-Fire. Das Befestigen der Bänder vom Hebetuch ist natürlich sehr wichtig. Das klappt auch ganz gut, wobei man den Prozess sicher noch einmal etwas anpassen wird. Hier zeigt sich mal wieder: Den Mutigen gehört die Welt. Der Prozess ist nicht perfekt und darum geht es auch nicht. Es anzupacken und zu machen, darum geht es doch!

Tim fährt los und auch er hat ein einmaliges Erlebnis, denn wer kann schon alleine mit der Blue-Fire fahren? Ein echter Lohn für unsere Arbeit. Auch ich durfte dann noch mit Tim eine Runde drehen und dieses Erlebnis bleibt unvergesslich.

Fotos: Michael Töller

Fazit von Tim zum Transfer vom Rollstuhl in die Achterbahn

Den Lifter von Handi-Move kennen wir aus der „Toilette für Alle“ im Europa-Park. Auch aus vielen Pflegeheimen oder sogar bei Privatleuten gibt es so einen Lift. Der Unterschied bei der Blue-Fire: Er sieht einfach super aus! Gregor Engelmann und sein Team haben hier ganze Arbeit geleistet. Nicht nur die Idee zu haben, sondern auch die Integration in die Thematisierung ist mehr als gelungen. Der Rollstuhl kann in einem eigens dafür gebauten Schrank während der Fahrt sicher verstaut werden. Der Lifter wurde farblich angepasst und fällt kaum auf. Die ursprüngliche weiße Farbe ist nicht mehr zu sehen.

Der Austausch mit dem Hersteller Mack Rides vor Ort war ebenfalls sehr interessant und sicherlich für beide Seiten gewinnbringend. Neue Erkenntnisse tragen zur Verbesserung bei und so sind wir dankbar für die Zusammenarbeit mit dem Europa-Park, der Wert auf unsere Expertise legt.

Mit so einer kleinen Anpassung bestehender Systeme so eine völlig neue Chance für viele Menschen zu ermöglichen, ist mehr als vorbildlich. Danke an das Team „Barrierefrei“ im Europa-Park.

Fotos: Michael Töller

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unterstützt durch Handi-Move

In Pflegeeinrichtungen oder in privaten Haushalten leisten die Deckenlifte von Handi-Move täglich zuverlässige Unterstützung. Für uns ein unglaublich spannendes Projekt ist dieser außergewöhnliche Einsatzzweck. Der Lifter  befördert Tim vom Rollstuhl direkt in die Achterbahn. Durch die Zusammenarbeit mit dem Europa-Park und Mack Rides wurde diese Sensation Wirklichkeit. Danke fürs Testen, liebes Freizeitpark-Erlebnis Team, wir freuen uns auf weitere echte Berichte und Videos von Euch für mehr Barrierefreiheit in allen Bereichen!

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Dieser Beitrag wurde vom Sponsor unterstützt. Nur so können wir Projekte wie diese umsetzen. Der Sponsor hat keinen Einfluss auf den redaktionellen Inhalt oder die Fotos.

Fragen und Antworten zum Transfer vom Rollstuhl in die Achterbahn Blue-Fire

Wie lange dauert der Transfer?

Der Vorgang ist individuell, denn jeder Mensch ist anders und benötigt eben mehr oder weniger Zeit. Das Hebetuch kann ganz in Ruhe und im Tempo der Person angelegt werden. Der Rest ist dann Routine und dauert nicht lange. Vom „schwebenden Zustand“ am Gleis bis in den Wagen dauert es im besten Fall weniger als eine Minute.

Hält man den laufenden Betrieb auf?

Viele werden sicherlich schauen, was da los ist. Das sollte einen nicht stören, denn einmal Achterbahn zu fahren ist für viele ein großer Traum. Die eine Minute kommt einem selbst länger vor, aber es geht wirklich schnell. Je nachdem, wie eingespielt das Team vor Ort ist, sitzt man schneller in der Achterbahn, als man es vermutet.

Was ist, wenn die Achterbahn evakuiert werden muss?

In diesem Fall hat der Europa-Park einen großen Vorteil gegenüber den meisten anderen Freizeitparks. Es gibt eine Höhenrettung direkt vor Ort. Bei der Evakuierung muss man aber auch bedenken, dass es vorkommen kann, dass andere Besucher ohnmächtig werden, eine Panikattacke haben oder aus einem anderen Grund nicht selbständig die Achterbahn verlassen können. Auch für die muss es eine Option der Evakuierung/ Rettung geben und somit betrifft dies nicht nur Rollstuhlfahrer. Natürlich ist die Möglichkeit extrem gering, dass so etwas überhaupt passiert. Für den ungewöhnlichen Fall einer Evakuierung ist der Freizeitpark jedoch bestens vorbereitet.

Gibt es weitere Achterbahnen wo das möglich ist?

Die Achterbahn Neuheit 2024 – Voltron Nevera powered by Rimac – soll ebenfalls diesen Lift erhalten. Alles ist vorbereitet, jedoch gestaltet sich hier der Einbau etwas komplizierter. Da die Achterbahn nicht anhält, sondern über ein Laufband beladen wird, ist es etwas schwieriger, diesen Prozess so entspannt wie bei der Blue-Fire umzusetzen.

Zudem ist der Bahnhof auch nicht optimal dafür ausgelegt und so müssen wir uns wohl noch etwas gedulden. Wir sind zuversichtlich, dass eine Fahrt im Laufe der Saison 2025 auch möglich ist.

Wieso haben das nicht alle Freizeitparks?

Dieses Produkt ist ein Zusammenspiel aus Ingenieurskunst und Motivation rund um das Team von Dr. Thorsten Marohn aus dem Europa-Park, des Achterbahnherstellers Mack Rides und des Herstellers des Lifts Handi-Move. Der Bügel zum Einhängen des Hebetuchs ist eine Entwicklung der 3 Parteien. Auch das Hebetuch wurde optimiert, um es gut und sicher an der Achterbahn zu befestigen.

Der Europa-Park besitzt eine eigene Höhenrettung und kann im Fall einer möglichen Evakuierung sofort handeln. Dies bietet Sicherheit für den Betreiber und die Besucher. Leider haben die wenigsten Freizeitparks eine eigene Höhenrettung im Hause, die genau auf so einen Fall auch geschult ist.

Wir hoffen jedoch, dass andere Freizeitparks diesem Beispiel folgen und es bald nicht nur in Rust möglich sein wird, ohne eigenständiges Umsetzen aus einem Rollstuhl Achterbahn zu fahren.

Eindrücke vom Test des Lifters an der Blue-Fire

Fotos: Michael Töller
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Bild von Michael
Michael
Ich bin Michael und der Inhaber von Freizeitpark Erlebnis. Bereits als Kind habe ich mich in einem Freizeitpark immer sehr wohl gefühlt. Meine Eltern haben mir immer ermöglicht mindestens 2 - 3 mal im Jahr einen Freizeitpark zu erkunden. Gemeinsam mit meinem Sohn habe ich diese Leidenschaft fortführen können und nun habe ich das große Glück mein Hobby zum Beruf zu machen. Durch mein tolles Team wachsen wir immer weiter und so sind auch Erlebnisse aus allen Bereichen bei uns vertreten. Das Thema Barrierefreiheit wird immer wichtiger bei uns und so lernen wir immer dazu. Danke an mein super Team und meine Eltern, die meine Leidenschaft für Freizeitparks & Erlebnisse entfacht haben.
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Letzte Bearbeitung & Stand der genannten Preise 28.03.25

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