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Erfahrungsbericht

Kroatien in Deutschland – Europa Park öffnet neuen Themenbereich Kroatien mit neuer Achterbahn Voltron

28. April 2024 · von Michael

Das Presse Event

Am Rand von der Bühne habe ich mir einen Platz gesucht, um alles mitzubekommen. Es wurde viel über die neue Achterbahn erzählt und dass der Themenbereich noch erweitert wird. Dazu gab es die Segnung der Achterbahn und viele spannende Informationen zum Event.

Presse-Event Voltron Nevera

Der neue Themenbereich Kroatien

Kroatien in Deutschland? So fühlt es sich wirklich an, wenn man den neuen Themenbereich betritt. Das Wetter passt leider nicht ganz, aber auch in Kroatien gibt es nicht immer nur gutes Wetter..

Für Tim ist der Themenbereich Kroatien großzügig und barrierefrei gestaltet. Die vielen Palmen gefallen Tim besonders. Den Aussichtsturm kann Tim nicht besteigen, denn es gibt zu viele Treppen.

Zuerst erkunden wir das Gelände und man kommt der Achterbahn „Voltron Nevera“ sehr nah, auch wenn man nicht mitfahren möchte oder kann. Es gibt viele Wege neben und unter der Achterbahn. Man spürt den Fahrtwind der vorbeifahrenden Züge und die Emotionen der Menschen in der Bahn kann man gut hören.

Neben der Achterbahn warten noch die Eisdiele und eine interessante Ausstellung auf die Besucher. Diese war leider noch nicht geöffnet, aber einen Blick konnten wir reinwerfen.

Der Shop bietet allerhand neues Merchandising zum Thema „Voltron“ und kroatische Spezialitäten und Mitbringsel. Fast wie im Urlaub hat Tim gesagt.

Für ein leckeres Eis war es dann leider auch zu kalt und ungemütlich. Aber das holen wir nach.

Themenbereich Kroatien

Bildnachweis: Michael Töller

Die Fahrt mit Voltron Nevera – so hat Tim die Fahrt erlebt

Sieben Inversionen, vier Launches, ganze 2,2 Sekunden Schwerelosigkeit (sie sich anfühlen wie eine Ewigkeit) am Stück sind recht beeindruckend. Dazu der steilste Launch der Welt mit 105 Grad – so eine Bahn bin ich noch nie gefahren.

Der Einstieg über den „Virtuel Line Eingang“ lief problemlos. Mit dem Rollstuhl kann ich durch die große Halle, wo  Nikola Tesla fast zum Leben erwacht. Der täuschend echte Animatronic sieht klasse aus, auch wenn ich ihn nur von hinten sehe. Leider ist es extrem laut, wenn die „Energie sich bündelt“. Zum Glück kann ich direkt durchrollen und an den Schließfächern vorbei direkt zum Aufzug. Die Schließfächer sind gut, denn hier kann man alle losen Gegenstände einschließen. Man erhält eine Karte und kann damit das Schließfach wieder öffnen nach der Fahrt.

Mit dem Aufzug am Ausgang gelange ich direkt in die erste Etage. Durch einen schmalen Gang sieht man schon den Bahnhof. Die Mitarbeiter sind sehr nett und bitten mich einen Moment zu warten.

Nach kurzer Zeit darf ich dann mit dem Rollstuhl bis zur Bahn fahren und vorne rechts einsteigen. In der ersten Reihe… oh je, ich bin aufgeregt. Das Laufband wird extra angehalten, damit ich in Ruhe einsteigen kann. Normalerweise wird das Band nicht angehalten, um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen.

Ich muss mich anstrengen, um in den Sitz zu gelangen, denn die äußeren Sitze sind etwas höher als die Inneren. Zudem stoße ich dann oben an den Bügel und so muss ich mich etwas „verbiegen“. Das Personal darf nicht helfen und so schaffe ich es allein. Die Frage nach dem Wadenband ist super, denn das hilft mit immer sehr. Meine Beine kann ich nicht so gut kontrollieren, wenn ich aufgeregt bin und so werden sie zusammengehalten.

Ich bin sehr nervös und merke, wie mein Körper anspannt.

Als die Fahrt losgeht, halte ich mich fest. Die sitze sind sehr bequem und ich fühle mich gut und sicher. Die Effektschiene überrascht mich sehr und beeindruckt mich zugleich, Dann geht es aber mit der Fahrt los und ich kann es heute noch kaum glauben, was da passiert. Als ich dachte wir sind da, sagte Micha das war erst die halbe Strecke geschafft haben und es jetzt zurück geht. Der Zug dreht sich und wird auf das neue Gleis positioniert. Schon ging es rückwärts wieder los, bevor es dann vorwärts Richtung Bahnhof ging.

Die Beschleunigung, die ruhige und angenehme Fahrt und das lange Überkopf hängen haben mich stark beeindruckt und begeistert.

Nach der Fahrt muss ich mich erst einmal sammeln. Wir treffen Parkleiter Thorsten Marohn, der sich sehr für meine Meinung interessiert. Schließlich bin ich der erste Rollstuhlfahrer, der die Bahn gefahren ist.

Nach rund einer halben Stunde haben wir dann unsere 2. Fahrt angetreten. Unglaublich dieses lange Fahrerlebnis, aber für meinen Körper auch anstrengend und so sind 2 Fahrten genug für heute…

Wir haben bei dem Presse Event im Regen gestanden und das war nicht so optimal, weil es auch nur 7 Grad waren und somit recht kalt. Das hat dazu geführt, dass mein Körper recht müde war.

Die Fahrt mit Voltron Nevera

Can Can Coaster – Phantom der Oper

Wir hatten einen Gutschein, um „The Phantom of the Opera“ im Europa Park zu erleben. Das Tivcket kostet sonst 7,00€ und Tim wollte eigentlich nicht fahren, weil ihm bei schnell schlecht wird, wenn er eine VR-Brille trägt. Mehr dazu im gesonderten Bericht.

Bilder vom Phantom der Oper

Bildnachweis: Michael Töller

Fazit von Tim

Für alle Menschen ist dieser Themenbereich sehenswert und interessant. Man kann flanieren, Eis essen und Achterbahn fahren. Die neue „Voltron Nevera“ ist einfach atemberaubend. Der Themenbereich wird noch erweitert und wir sind gespannt, was noch alles kommt im kommenden Jahr.

Die Wartezeit bei der Achterbahn wird mit Sicherheit über 3 Stunden liegen und in den nächsten Wochen das Highlight bleiben.

Als wir gegen 18:00 in der Unterkunft waren, bin ich einfach nur ins Bett gefallen.

Leider gibt es keine Behindertentoilette im neuen Themenbereich. Vielleicht ist das nich geplant für 2025?

Danke für die Einladung an den EuropaPark – ich komme erneut zum Voltron fahren!