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Efteling mit Autismus und Beeinträchtigung- wie ist das Erlebnis in der Welt voller Wunder?

Werbung - Dieser Beitrag wurde unterstützt
Aktualisiert am: 25.August 2025
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Efteling mit Kind und Beeinträchtigung

Anreise mit der Bahn nach Efteling

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln verlief ab Arnheim erfreulich unkompliziert. Die Züge waren angenehm leer – für mich als Autist war das sehr wohltuend.

Lediglich die Lautsprecherdurchsagen der nächsten Stationen konnte ich aufgrund meiner Schwerhörigkeit nur selten verstehen. Um mich dennoch gut orientieren zu können, hatte ich vorab in der Bahn-App nachgeschaut, welche beiden Stationen vor Tilburg liegen. So konnte ich mich rechtzeitig orientieren, indem ich aus dem Fenster schaute und die Bahnhofsschilder las.

Umstieg in Tillburg

In Tilburg angekommen, war der Weg zu den Bussen gut ausgeschildert – selbst mit Sehbehinderung konnte ich die Hinweise problemlos lesen. Die passende Haltestelle war schnell gefunden. Besonders hilfreich: An jeder Haltestelle gibt es digitale Anzeigetafeln, auf denen die kommenden Buslinien mit Abfahrtszeiten angezeigt werden.

Da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt hatten, haben wir die Gelegenheit genutzt, um uns mit etwas Proviant zu versorgen.
Am Abend, gegen 20 Uhr, erreichten wir schließlich Efteling. Dank der Möglichkeit, den Zimmerschlüssel in der App zu nutzen, konnten wir direkt zu unserem Zimmer gehen – ganz ohne Wartezeit an der Rezeption.

Ankunft im Ferienpark Bosrijk und unserer Unterkunft

Der Fußweg von der Bushaltestelle am Efteling-Parkplatz bis zum Ferienpark Bosrijk ist zwar recht lang, aber auch mit Gepäck gut und barrierefrei machbar. Unser Zimmer befand sich im hinteren Gebäude, dem sogenannten Landhuys. Der Weg dorthin war trotz der einsetzenden Dämmerung gut zu bewältigen – er führte vorbei am großen Sandschloss und quer über den See, was schon ein erster schöner Eindruck war.

Im Landhuys angekommen, mussten wir uns zunächst orientieren, um unser Zimmer zu finden. Offenbar wirkten wir etwas verloren – denn plötzlich sprach uns der Sandmann Klaas Vaak an, der gerade seine abendliche Geschichte erzählt hatte. Er hatte wohl mitbekommen, dass wir Deutsch sprechen, und fragte uns freundlich, ob wir Hilfe bräuchten.

Er zeigte uns den Weg zum Zimmer und half beim Öffnen der Tür, da der digitale Schlüssel auf dem Smartphone nicht sofort funktionierte. Man muss dafür Bluetooth aktivieren und das Handy einige Sekunden lang ans Türschloss halten, bis das Licht nicht mehr blinkt, sondern grün leuchtet. Leider war der WLAN-Empfang im Flur nicht besonders gut, sodass wir mehrere Versuche benötigten, bis die Tür sich öffnete.

Fotos: Dana Frauendorf

Erste Eindrücke vom Ferienpark Bosrijk

Nachdem wir unsere Sachen abgestellt hatten, machten wir danach noch einen kleinen Spaziergang durch den Ferienpark – der allerdings recht schnell am zweiten Spielplatz endete.

Überall im Park gibt es Spielgeräte für Kinder: teils in der Sonne, teils im Schatten. So findet man immer einen geeigneten Ort zum Spielen – unabhängig vom Alter oder eventuellen Einschränkungen. Die Anlage wirkt durchdacht und einladend für alle.

Rezeption & praktische Dinge

Auf unserem Spaziergang gingen wir auch an der Rezeption vorbei. Dort ließen wir uns sicherheitshalber noch eine klassische Schlüsselkarte geben – da die App-Lösung beim Einlass nicht ganz reibungslos funktionierte und wir nicht wieder so lange vor der Tür stehen wollten. Außerdem liehen wir uns ein Brettspiel aus. Leider lag keine Anleitung bei, aber wir haben es einfach nach bestem Wissen gespielt – und trotzdem Spaß gehabt.

Orientierung am Morgen und Frühstück

Für Dienstagmorgen hatten wir unseren Frühstückstisch um 8:45 Uhr reserviert. Der Weg vom Landhuys zum Poorthuys, wo sich das Restaurant befindet, erwies sich jedoch als unerwartet schwierig. Eine Ausschilderung war nicht ganz eindeutig, sodass wir versehentlich über die Straße liefen und dadurch einen großen Umweg nahmen.

Das Frühstück fand im Eethuys statt – der Eingang war gut sichtbar. Das Buffet selbst war übersichtlich, ausreichend und sinnvoll beschriftet.

Unsere Erlebnisse im Freizeitpark Efteling – Tage im Park, Barrierefreiheit und besondere Begegnungen

Tag 1- Vorteile als Hotelgast, Shuttle und der Weg zum Park

Um 9:25 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Park. Übernachtungsgäste dürfen Efteling bereits eine halbe Stunde vor den regulären Tagesgästen betreten. Normalerweise verbindet ein Shuttlezug die Ferienparks mit dem Park, doch dieser war leider außer Betrieb. Stattdessen fuhr als „Ersatz“ alle 20 Minuten ein 8-Sitzer – für die vielen Gäste natürlich viel zu wenig. Also gingen wir zu Fuß. Der Weg dauerte nur etwa sieben Minuten – einfach der Menschenschlange hinterher.

Wir legten noch einen kurzen Stopp an der Information ein, um eine Karte für die barrierefreien Einrichtungen zu holen. Das war unkompliziert, und das Personal erklärte uns freundlich das System. Zusätzlich erhielten wir einen speziellen Parkplan, auf dem Sondereingänge, nicht rollstuhlgeeignete Wege und weitere Hinweise (z. B. steile Rampen, Umstiegsstellen, E-Rolli-Verbot) eingezeichnet waren.

Der Eingang für Feriengäste befindet sich rechts neben dem Haupteingang – wir bogen jedoch aus Versehen links ab und landeten bei den verschlossenen Toren für Tagesgäste. Der Hinweis auf den richtigen Weg war leider schlecht sichtbar und ziemlich weit hinten platziert.
Während wir noch rätselten, entdeckte das Kind Rotkäppchen und den Roten Ritter aus „Raveleijn“ – also ab in die Fotoschlange. Dort wurden Fotos gemacht, die man entweder selbst mit dem Handy schießen oder später kaufen konnte. Sehr fair!

Fotos: Dana Frauendorf

Kurze Wartezeiten & erste Eindrücke

Kurz vor 10 Uhr wurden die Tore geöffnet. Die Wartezeiten waren angenehm kurz (unter 10 Minuten), sodass wir problemlos über die regulären Warteschlangen einsteigen konnten. Nur beim Vliegenden Hollander hatte ich mit der plötzlichen Dunkelheit in der Warteschlange zu kämpfen – das Kind half mir zum Glück beim Wegfinden.

Später, als es voller wurde (Wartezeiten bis 35 Minuten), nutzten wir hin und wieder die barrierefreien Eingänge, um nicht im dichten Stimmengewirr zu stehen – was für mich als Autistin sehr anstrengend sein kann.

Barrierefreiheit in Efteling – wirklich gut gelöst

Toll: In Efteling können auch Rollstuhlfahrer fast alle Attraktionen nutzen! Je nach Bahn dürfen 1–3 Begleitpersonen sowie ggf. ein Betreuer mitfahren. Am Eingang wird auf Wunsch auch ein Schlüsselband ausgegeben, das signalisiert, dass man nicht sichtbar eingeschränkt ist, aber beim Ein- und Ausstieg etwas mehr Zeit braucht.

Die Mitarbeiter waren überall sehr aufmerksam, geduldig und hilfsbereit – ein echtes Plus!

Hunger, kleine Portionen und Eigenverpflegung

Gegen 17 Uhr wurden wir hungrig und holten uns im Het Witte Paard etwas zu essen. Leider waren die Kindermenüs sehr klein – Nuggets mit Pommes in einem Musikpilz machten unser Kind nicht satt. Also gingen wir später noch ins Dorf und deckten uns im Supermarkt mit Brötchen, Belag, Snacks und Getränken ein. Der Fußweg dorthin dauerte ca. 10 Minuten und war dank Google Maps leicht zu finden.

Abendprogramm mit dem Sandmann

Abends hörten wir dem Sandmann Klaas Vaak zu. Die Geschichte war liebevoll gemacht, aber leider nur auf Niederländisch – trotz vieler deutscher Kinder im Publikum gab es keine Übersetzung. Das kennen wir aus Rust anders, dort wird bei Bedarf meist mehrsprachig erzählt.

Tag 2 -Größenmessung mit System

Am zweiten Tag gingen wir direkt zu „Max & Moritz“, wo laut Anzeige nur fünf Minuten Wartezeit waren. Am Eingang wurde das Kind von einer Mitarbeiterin gestoppt – zur Größenmessung. Obwohl sie längst über einen Meter groß ist, wurde sie genau vermessen: 1,31 m. Daraufhin bekam sie ein Armband mit der Aufschrift „1,30 m“. Etwas enttäuschend, denn der „Baron“ ist erst ab 1,32 m freigegeben.

Ich sprach die Mitarbeiterin darauf an, warum sie gerade hier gemessen hat – sie erklärte mir, dass Kinder am besten direkt an der ersten Attraktion gemessen werden sollen. Je nach Größe bekommen sie dann ein farbiges Armband, um spätere Diskussionen oder erneutes Messen zu vermeiden. Eigentlich eine super Lösung – wenn man es weiß!

Abendessen per App und Besuch im Badhuys

Eigentlich wollten wir bei Pinokkio Pizza essen, doch die Schlange war sehr lang. Also ließen wir uns das Essen einfach aufs Zimmer liefern – über einen QR-Code im Zimmer konnte man bequem die Uhrzeit für die Lieferung auswählen.

Da der Sandmann an diesem Abend frei hatte, gingen wir noch ins Badhuys. Das Bad ist eher klein und vermutlich schnell voll, wenn Bosrijk ausgebucht ist – an diesem Abend war es zum Glück sehr ruhig.

Ich wurde beim Betreten gefragt, ob das Kind schwimmen könne – was wir bejahten. Im Wasser merkte sie schnell, dass der Strömungskanal recht stark war und wechselte bald ins Sprudelbecken. Wir spielten gemeinsam Ball, als nach etwa 45 Minuten eine Mitarbeiterin kam und plötzlich meinte, das Kind brauche entweder Schwimmflügel oder müsse ins Babybecken. Eine Begründung gab es nicht. Um Diskussionen zu vermeiden, verließen wir das Bad. Schade.

Immerhin konnten wir uns inzwischen im Bosrijk gut orientieren – die Wege wurden vertrauter.

Tag 3 – Ruhetag mit Zugabenteuer und Pfannkuchen

Am Donnerstagmorgen trafen wir beim Frühstück im Eethuys auf den Uhu „Hoehoe“, den Begleiter des Sandmanns. Da gefühlt jedes Kind im Ferienpark ein Foto mit ihm wollte, kamen wir auch diesmal nicht pünktlich zur frühen Parköffnung. Aber: Niemand will sein Frühstück hinunterschlingen – und die Mitarbeiter am Eingang sorgten für einen ruhigen Ablauf.

Gemütlicher Parktag – bis der Zug kam

Dieser Tag war unser geplanter Ruhetag. Wir starteten mit „Droomvlucht“ und „Villa Volta“. Anschließend kam gerade der Stoomtrein (Dampfeisenbahn), also stiegen wir spontan ein – und dann: Stillstand.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam eine Familie, vermutlich aus der Villa Pardoes, begleitet von mehreren Efteling-Mitarbeitern und einer Kamera. Ein Kind durfte die Trillerpfeife und das Abfahrtssignal geben – was sich über eine halbe Stunde hinzog. Während der Fahrt wurde weiter gepfiffen, auch andere Kinder hatten Trillerpfeifen. Für uns war das sehr anstrengend – aber irgendwo auch schön zu sehen, wie besonders der Moment für die Familie war.

Fotos: Dana Frauendorf

Abschluss mit Pfannkuchen – laut, aber lecker

Zum Abschluss gab es Pfannkuchen im Polles Keuken. Ohne Reservierung mussten wir kurz warten, bekamen dann einen Platz direkt an der Theke. Leider war es dort sehr laut – Gespräche waren kaum möglich. Deshalb zeigten wir dem Servicepersonal einfach auf der Karte, was wir bestellen wollten. Das Kind wollte das „Zauberwasser“ – ein Wasser in einem leuchtenden Glas –, doch das war leider aus.

Wassershow mit nassem Ende

Am Abend sahen wir uns die berühmte Aquanura-Show an – diesmal von der Seite bei Fata Morgana. Leider frischte der Wind stark auf, und wir wurden gegen Ende ordentlich nass. Zum Glück war es warm, und wir hatten einen tollen Blick auf das Geschehen. Da es keinen Text gab, war auch das Verständnis kein Problem.

Tag 4 – Shows, Helden und ein unvergessliches Abendessen

Lieblingsattraktionen & Sprachbarrieren bei den Shows

Am Freitag haben wir noch einmal all unsere Lieblingsattraktionen besucht und uns ein paar Shows angesehen. So richtig verstanden haben wir dabei nur Jokie und Jet – aber das war gar nicht schlimm, denn die Shows waren trotzdem unterhaltsam.

Ein Nachteil fiel uns jedoch auf: Keine der Shows findet indoor statt, und es gibt keine Möglichkeit zur Tonübertragung per T-Spule (z. B. über Hörgeräte oder Induktionsschleife). Gerade für schwerhörige Besucher:innen wäre das sehr hilfreich.

Unser Highlight: Das Heldendinner in Raveleijn

Um 16:30 Uhr stand dann unser persönliches Highlight an: das Heldendinner im “Het Wapen van Raveleijn”. Bereits gegen 16:25 Uhr versammelten wir uns vor den Toren der Raveleijn-Show. Dort teilte ein Mitarbeiter die Zuschauer in zwei Gruppen – mit und ohne gebuchtes Dinner. Wer das Heldendinner gebucht hatte, bekam Sitzplätze auf der rechten Tribüne.

Nach der Vorstellung wurden alle Dinnergäste vom Ritter Thomas, dem Gastwirt und dem Mädchen Samira in Empfang genommen. Ein Mitarbeiter wies den Weg ins angrenzende Restaurant.

Atmosphäre, Sprachen & erstes Schauspiel

Im Restaurant war es zwar recht eng und etwas dunkel, aber da alle Gäste direkt zu ihren Tischen geführt wurden, war das kein Problem. Eine schöne Idee: Auf jedem Tisch standen kleine Flaggen, die dem Personal signalisierten, in welcher Sprache kommuniziert werden sollte.

Kurz darauf startete das erste Programmhöhepunkt – ein musikalischer Empfang durch die drei Schauspieler:innen. Wir verstanden zwar kaum etwas, aber die Stimmung war so mitreißend, dass es trotzdem ein Genuss war.

Nach der Vorspeise wurden die Kinder aufgefordert, dem Ritter und Samira zu folgen. Jedes Kind bekam einen roten Umhang und wurde in eine „Ritter-Schule“ gebracht, wo es wohl eine kleine Unterrichtseinheit auf Niederländisch gab. Zwar verstanden wir Eltern wenig, aber unser Kind kam gut zurecht – das war die Hauptsache!

Dann wurde es spannend: Ausgestattet mit Holzschwertern zogen die Kinder durch einen Geheimgang in die Arena von Raveleijn, wo sie Schwertübungen absolvierten. Währenddessen erhielten wir Eltern im Restaurant eine kleine Überraschung, die wir später überreichen sollten – als Belohnung für die bestandene Ritterprüfung.

Fotos: Dana Frauendorf

Hauptgang & gemeinsame Ritterschwur-Zeremonie

Zurück im Restaurant wurde die Hauptspeise serviert. Man konnte zwischen Fisch, Fleisch oder vegan wählen – direkt vor Ort über eine klassische Speisekarte. Allerdings war das Lesen bei Dämmerlicht etwas schwierig. Gut, dass wir uns vorher schon online informiert und unsere Wahl getroffen hatten.

Nach dem Essen folgte erneut eine Showeinlage mit Tanz und Gesang, bei der die Stimmung so gut war, dass alle Gäste mitklatschten und viele sogar mitsangen.

Als die Kinder wieder am Tisch waren, wurden sie gebeten, auf ihren Stühlen oder Bänken zu stehen und den Ritterschwur abzulegen. Dieser wurde vorgesprochen und – mit etwas Mühe – nachgesprochen. Danach durften wir Eltern ihnen feierlich den Ritterorden anstecken – kleine, edel wirkende aufklappbare Pins. Ein wunderschöner Moment!

Zum Abschluss gab es noch einen leckeren Nachtisch. Getränke, inklusive Cocktails, waren im Preis inbegriffen. Besonders gut schmeckte uns der Drachenfeuer-Cocktail, eine Limonade aus Granatapfel und Blutorange – herrlich erfrischend!

Gegen 20 Uhr machten wir uns satt und zufrieden auf den Rückweg zum Bosrijk. Der Park war zwar seit 18 Uhr geschlossen, aber wir hätten noch gemütlich hindurchspazieren können. Stattdessen lockte schon das Bett.

Noch ein paar weitere Eindrücke vom Efteling

Fotos: Dana Frauendorf

Abreise – ein letzter Parkbesuch & ein Zwischenfall mit Biene

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück nutzten wir die restliche Zeit für einen kurzen Besuch im Park, da die Deutsche Bahn wieder einmal den Fahrplan geändert hatte – unsere ursprünglich gebuchte Verbindung existierte nicht mehr.

Unser Gepäck konnten wir unkompliziert an der Rezeption verstauen und gaben dort auch unsere Schlüsselkarte ab. Im Park spielte das Kind noch ein wenig an den Wasserfontänen, als plötzlich eine Biene in ihre Sandale krabbelte – und sie in den Fuß stach.

Noch bevor wir richtig begriffen, was passiert war, kam bereits eine Mitarbeiterin vom Souvenirstand gegenüber zu uns und fragte, ob wir Hilfe bräuchten. Während ich das Kind beruhigte, zog die Mitarbeiterin den Stachel heraus und gab ihrem Kollegen ein Zeichen, die Erste Hilfe zu informieren.

Ein paar Minuten später brachte er eine Flasche kaltes Wasser aus dem Kühlschrank, mit der wir kühlen konnten, bis die Sanitäterin eintraf. Diese trug eine Salbe auf, wickelte einen Verband und beruhigte das Kind mit liebevollen Worten.

Nachdem sich der erste Schock gelegt hatte, machten wir uns auf den Rückweg zum Bosrijk. An der Rezeption fragte ich nach dem nächsten Shuttle zum Parkeingang, da das Kind humpelte und wir nicht mit Gepäck die ganze Strecke laufen wollten. Die Mitarbeiterin erkannte sofort die Situation und organisierte uns kurzerhand einen Shuttle direkt zur Bushaltestelle – ein großartiger Service, der uns sehr geholfen hat.

Ein paar kurze Worte zu mir und meiner Beeinträchtigungen

Ich bin Dana, bin Autistin, linksseitig taub und rechts leicht schwerhörig, dadurch ist es für mich schwieriger zuzuordnen, von wo ein Geräusch herkommt oder andere Leute akustisch richtig zu verstehen. Seit meiner frühen Kindheit habe ich implantierte Kontaktlinsen nach einem grauen Star, wodurch mein Sichtfeld eingeschränkt ist und ich Schwierigkeiten habe, mich schnell wechselnden Lichtverhältnissen anzupassen oder Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen.
Seit ich denken kann, besuche ich Freizeitparks und Musicals, die ich sehr gerne mit Städtetouren verbinde, mal mit und mal ohne Kinder.

Durch meine Einschränkungen ist es nicht immer leicht, passende Erlebnisse zu finden, aber ich bin froh, dass immer mehr Freizeiteinrichtungen auf Barrierefreiheit in vielen Belangen setzen!

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Dana
Ich bin Dana, bin Autistin, linksseitig taub und rechts leicht schwerhörig, dadurch ist es für mich schwieriger zuzuordnen, von wo ein Geräusch herkommt oder andere Leute akustisch richtig zu verstehen. Seit meiner frühen Kindheit habe ich implantierte Kontaktlinsen nach einem grauen Star, wodurch mein Sichtfeld eingeschränkt ist und ich Schwierigkeiten habe, mich schnell wechselnden Lichtverhältnissen anzupassen oder Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Seit ich denken kann, besuche ich Freizeitparks und Musicals, die ich sehr gerne mit Städtetouren verbinde, mal mit und mal ohne Kinder. Durch meine Einschränkungen ist es nicht immer leicht, passende Erlebnisse zu finden, aber ich bin froh, dass immer mehr Freizeiteinrichtungen auf Barrierefreiheit in vielen Belangen setzen!
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