Wenn wir über Barrierefreiheit in Freizeitparks, Arenen, Stadien oder Theatern sprechen, reden wir meistens über Architektur., zu steile Rampen, fehlende Aufzüge oder die dringende Notwendigkeit von barrierefreien Sanitäranlagen wie „Toiletten für alle“. Doch die bitterste Erkenntnis unserer aktuellen, umfassenden Recherche zeigt: Für viele Menschen scheitert die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben schon am heimischen Schreibtisch. Und zwar beim Versuch, überhaupt ein Ticket zu kaufen.
Während Menschen ohne Behinderung in drei Sekunden ein digitales Ticket auf ihrem Smartphone buchen, werden Menschen mit Einschränkungen in eine bürokratische Zeitschleife geworfen. Die Vorbereitung wird zum unzumutbaren Hürdenlauf.