Zdenek Polách interpretiert zu jazzig-rockigen Klängen eine traditionsreiche Kunst erfrischend neu. Der 26jährige Tscheche jongliert mit großen Bällen nahezu mühelos, präzise, faszinierend. Bereits seit 18 Jahren frönt er seiner Leidenschaft. Setzt in achter Generation einer Zirkusfamilie unter dem Künstlernamen „Zeejay“ das Erbe seiner Vorfahren fort. Er hält sechs Weltrekorde der Jonglage. Ist Preisträger des Golden Trick of Kobzov und des Israeli International Circus Festivals. Er siegte beim European Youth Festival 2018 in Wiesbaden und gewann Gold in der Altersgruppe 18 bis 25 Jahre.
Three G – das Trio aus der Ukraine bringt athletisch-artistische Girlpower auf die Bühne. Als weibliche Straßengang erobern Sie das Publikum mit ihrer akrobatischen Spitzenleistung im Sturm. Hand auf Hand, Fuß auf Nacken – das sind Kraft und Ästhetik pur. Nur jahrelanges Training erlaubt eine solche Darbietung, die scheinbar spielerisch und ohne Anstrengung präsentiert wird. Sie haben Spaß an ihrem Tun, wollen nur eines: Die Besucher faszinieren.
Mad Flying Bikes - Action – Artistik – Adrenalin: Benzingeruch und Motorensound lassen die Herzen der Fans höherschlagen. Freestyle Motocross verlangt absolute Professionalität. Denn waghalsige Stunts gehören zum Alltag. Tricks wie Backflip, Shaolin, Superman seat grab, Shoebox, Tsunami oder Rock solid lassen den Atem der Besucher stocken und den Puls rasen. Riskant, rasant, faszinierend.
Duo to be free – Yuliya Shauchenka und Valentyn Shevchenko beweisen mit ihrer vor Kraft und Dynamik sprühenden Luft-Darbietung wahres artistisches Können. Hoch über den Zuschauern, ganz im Hier und Jetzt zeigen sie ihre außergewöhnliche Begabung an den Strapaten. Im strömenden Regen ganz Feuer und Flamme.
Rampenspringer - Tretroller, Inliner und BMX-Fahrräder gehören zu fast jedem Haushalt. Was die acht Jungs damit auf der Mega- und Minirampe zaubern, ist jedoch definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen. Spektakuläre Sprünge, die den Atem stocken lassen und den Adrenalinausstoß puschen. Requisiten und eine einmalige Performance, die staunen lässt.
Globe of Speed – die Stahlkugel der tollkühnen Motorradfahrer gehört als Flic Flac Klassiker natürlich wieder zum Programm. Acht Männer aus Portugal, Argentinien und Kolumbien drehen darin ihre rasanten Runden. Die Helldrivers teilen sich den engen Raum und wissen in jeder Sekunde, was sie tun. Profis durch und durch, die ihren Job und das Publikum lieben.
Kieran Touly – der charmante Franzose und sein Trial Motorrad sind wie aus einem Guss. Die Treppe runter auf die Bühne? Ein leichter Ritt. Der Fahrer und sein Bike wollen mehr. Und sie bieten mehr: Sprünge, Salti, Einrad-Tricks. Mit Tempo auch gern mal ganz nah an die empfindlichen Stellen des Sparringpartners. Fun auf zwei Rädern.
Todesrad – Adrenalin pur. Stillstand kennen Robinson und Ray nicht. Die Schwerkraft verliert an Bedeutung, wenn die beiden Kolumbianer ihr beachtliches Requisit in Bewegung setzen. Immer an der Grenze des Möglichen springen sie leichtfüßig auf und in dem Stahlkoloss. Für sie gibt es kein Halten. Die Flying Valencias spielen mit den Nerven der atemlosen Besucher. Doch die Artisten wissen immer, was sie tun. Beim Rennen auf der Außenseite des Rades stockt selbst hartgesottenen Zuschauern fast der Puls. Das ist aber noch lange nicht alles.
Alfonse Coconut – startet mit seiner Comedy einen Angriff auf die Lachmuskeln und beruhigt die angegriffenen Nerven. Hinter dem Künstlernamen steht Boris Nikishkin, assistiert von Alexander Tarasenko. Der 38jährige Boris entstammt einer russischen Zirkusfamilie. Seine internationale Karriere begann mit einem Solo-Balanceakt mit E-Gitarrenspielen, mit der der unter anderem am Cirque d’Hiver in Paris auftrat. Später entwickelte er den Charakter von Alfonse Coconut, ein moderner Clown in vielen Versionen.
Martyna Majak - was für ein betörender Anblick, wenn die attraktive Polin in der Luft tanzt. Wenn sie erotisch in ihrer Luft-Spirale, scheinbar spielerisch kunstvolle Figuren zeigt. Jahreslanges Training machen diese riskanten Tricks unter der Circuskuppel erst möglich. Martyna zeigt ihre Kunst zum ersten Mal bei Flic Flac.
Patrik Peschel – die Bühnenstraße macht seinen Auftritt erst möglich. Denn der Tscheche braucht Speed, Platz und Benzin. Seine Profession: Stunt Biker. Eine modifizierte Straßenmaschine mit etlichen Kubik ist sein Spielzeug. Eines, das er perfekt beherrscht. Auf einem Rad Vollgas, nur auf einer Fußraste locker im Kreis drehend, rasant über den Sitz wechselnd – er hat so einiges in Petto, um nicht nur die männlichen Zuschauer zu begeistern.
Alena Zhuravel ist die faszinierende Welt des Circus bestens vertraut. Von Kindheit an professionell trainiert, kennt Artistik bei ihr keine Grenzen. Je schwieriger ein Bewegungsablauf, desto umwerfender ihre athletische Handstandakrobatik. Die präzisen Adagio-Bewegungen ziehen das Publikum unweigerlich in ihren Bann. Ein Fest für die Sinne, mit der die junge Deutsche Preise auf zahlreichen Festivals gewann und auch bei Cirque du Soleil glänzte.
Kolja Kugler – der Metallkünstler aus Berlin bringt ein völlig neues Genre in das beeindruckende schwarz-gelbe Flic Flac Zelt. Klang-Roboter, gebaut aus Schrott, von ihm und auch von ihm zum musikalischen Leben programmiert. Schräg, schrill, purer Flic Flac Style.
Sängerinnen und Musiker aus Deutschland und der Ukraine spielen im Wechsel in luftiger Höhe über dem Bühneneingang. Nicht jede oder jeder kann zu jeder Vorstellung präsent sein. Darunter leidet die Frische, so betonen die Künstler. Ja und da Abwechslung bekanntlich immer guttut, bleibt bei Flic Flac nur eines gleich: die Qualität von Band und Gesang.
