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Parque Warner Madrid: Großes Kino bei den Kulissen, Patzer hinter den Kulissen – Der Barrierefreiheits-Check

Werbung - Dieser Beitrag wurde unterstützt
Aktualisiert am: 29.Mai 2026
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Ein beeindruckendes Portal mit Palmen vor strahlend blauem Himmel, ein einladender Brunnen und die permanente akustische Untermalung durch bekannte Filmmusik: Der Parque Warner Madrid versteht es meisterhaft, seine Gäste von der ersten Sekunde an in eine filmreife Kulisse zu entführen. Dass Barrierefreiheit und Inklusion für das Management wichtige Themen sind, zeigt sich schon an der Einladung zu diesem Audit sowie an vielen gut durchdachten Ansätzen vor Ort. Wo das Drehbuch im Detail bereits glänzt und an welchen Stellschrauben für ein rundum barrierefreies Erlebnis noch gedreht werden muss, zeigt dieser detaillierte Blick hinter die Kulissen.

Parque Warner Madrid - Der Barrierefreiheits-Check 2026

Die Vorbereitung: Ein vorbildlicher Leitfaden in Leichter Sprache

Bevor es überhaupt an die Reiseplanung geht, lohnt sich ein Blick in die digitalen Dokumente des Parks. Der offizielle Leitfaden für Gäste mit Behinderungen (Guía para nuestros visitantes con discapacidad) ist ein echtes Paradebeispiel für gelungene Kommunikation: Er wurde in Zusammenarbeit mit Fachorganisationen komplett im „Easy-to-read“-Format (Lectura fácil) verfasst. Durch besonders verständliche Sprache, kurze Sätze und eindeutige Piktogramme wird hier Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Leseschwierigkeiten der Zugang zu allen wichtigen Informationen extrem erleichtert. Der Leitfaden gibt eine hervorragende theoretische Orientierung über Sicherheitsvorgaben, Transferbedingungen an den Rides und die barrierefreie Infrastruktur des Parks. Ein starkes Stück Barrierefreiheit, das man sich unbedingt vorab auf der Website ansehen sollte. Leider ist dieser nur auf Spanisch, aber das Internet hilft beim Übersetzen! Hier geht es direkt zum Leidfaden Guía para nuestros visitantes con discapacidad

Die Anreise: Die logistischen Optionen für internationale Gäste

Wer die Reise zum Parque Warner ohne eigenen PKW oder Mietwagen plant, sollte sich im Anschluss an die Vorbereitung genau mit den Gegebenheiten des Nahverkehrs vertraut machen, da die Optionen für mobilitätseingeschränkte Personen derzeit noch logistische Hürden bereithalten:

  • Der reguläre ÖPNV: Die Anreise über das Schienennetz erfordert einen Umstieg am Bahnhof in Pinto, um von dort aus mit einer separaten Busverbindung zum Park zu gelangen. Dieser Transfer bedeutet gerade für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen einen spürbaren zeitlichen und organisatorischen Mehraufwand.

  • Die private Busanbindung: Ein privat betriebener Bus bietet Direktverbindungen von den zwei zentralen Madrider Knotenpunkten Estación Sur (Méndez Álvaro) und Príncipe Pío an (gegen einen Aufpreis von 5 € pro Fahrt). Da diese Fahrzeuge aktuell jedoch nicht barrierefrei zugänglich und die Haltestellen vor Ort recht schwer zu identifizieren sind, ist dieser Service für Rollstuhlnutzende derzeit leider noch ein funktionales K.-o.-Kriterium.

  • Empfehlung: Für ein unbeschwertes und planbares Freizeiterlebnis empfiehlt sich im aktuellen Zustand ganz klar die Anreise mit dem eigenen PKW oder einem entsprechend angepassten Mietwagen.

Fotos: Michael Töller

3. Der Einlass: Vorbildliche Abwicklung und ein durchdachtes Bändchen- System

Ein echtes Best-Practice-Beispiel liefert der Park direkt am Eingangsbereich. An der linken Seite des Hauptportals befindet sich die Kundeninformation, an der die Akkreditierung für Gäste mit Einschränkungen äußerst professionell und unkompliziert abgewickelt wird. Voraussetzung ist hierfür das Vorlegen eines entsprechenden amtlichen Nachweises (Behindertenausweis). Das hier genutzte System ist hervorragend durchdacht, da es individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingeht, anstatt pauschale Lösungen überzustülpen:

  • Das gelbe Band: Dieses System erlaubt dem Inhaber und genau einer Begleitperson die Nutzung der Spezialzugänge an den Attraktionen. Möchte man das gleiche Fahrgeschäft noch einmal erleben, gilt eine Mindestwartezeit von 15 Minuten vor dem nächsten Fahrtantritt, um einen fairen Ablauf zu garantieren und Missbrauch vorzubeugen.

  • Das lilane Band: Diese Option ist besonders für Gruppen und Familien ausgelegt. Hier darf der Inhaber zusammen mit bis zu drei Begleitpersonen fahren. Dafür erhält man eine übersichtliche Karte mit einer Auflistung aller Attraktionen. Jede Attraktion kann einmal am Tag prioritär genutzt werden und wird bei Fahrtantritt vom Stationspersonal direkt auf der Karte abgehakt.

Diese flexible Strukturierung zeigt deutlich das Bestreben des Parks, individuelle Lösungen für unterschiedliche Personengruppen und deren Begleitungen zu schaffen.

Fotos: Michael Töller

Attraktionen im Test: Lichtstarkes Storytelling und operative Abwägungen

Die Detailgestaltung der Attraktionen spiegelt den hohen Anspruch des Parks wider, wirft in der Praxis an manchen Stellen jedoch noch Fragen bezüglich der Barrierefreiheit auf, während sie atmosphärisch voll überzeugen.

Batman Gotham City Escape

Aus technischer und gestalterischer Sicht ist diese Achterbahn eine absolute Vorzeigeanlage mit einer großartigen Inszenierung. Die Begeisterung im Park ist spürbar – nach der Fahrt wird im Zug vom Publikum regelmäßig lautstark applaudiert. Auch die Trennung der Zugangsströme am Eingang ist logisch gelöst. Nach der hochwertigen Pre-Show schließt sich jedoch ein recht langer, verwinkelter und von außen nicht einsehbarer Wartebereich an. Für Menschen mit unsichtbaren Behinderungen wie Autismus oder ADHS stellt das Warten in einer solchen ungewissen Umgebung eine mentale Barriere dar. Hier könnten einfache visuelle Indikatoren (wie z. B. „Noch 1 Raum bis zum Einstieg“) für die nötige Transparenz sorgen.

Hotel Embrujado

Das Mad House (Hexenschaukel) besticht durch eine tolle atmosphärische Kulisse. Allerdings ist der Einlassbereich gestalterisch so stark abgedunkelt, dass das Personal die Kontrollbänder teilweise nur unter Zuhilfenahme einer Smartphone-Taschenlampe prüfen kann – hier wäre eine punktuelle, funktionale Beleuchtung im Kontrollbereich ratsam. Zudem setzt die Pre-Show im Dunkeln auf sehr überraschende Schreckeffekte und Luftstöße. Um sensiblen Gästen oder Familien mit kleineren Kindern eine selbstbestimmte Entscheidung zu ermöglichen, wären transparente Vorab-Informationen über die Art der Effekte im Außenbereich eine wertvolle Unterstützung.

La Aventura de Scooby-Doo: Physisch vorbildlich, sensorisch intensiv

Ein echtes Highlight in Sachen physischer Zugänglichkeit ist dieser interaktive Indoor-Dark-Ride. Der Park hat hier baulich alles richtig gemacht: Man kann mit dem Rollstuhl über den barrierefreien Zugang direkt bis an den Wagen in der Station heranfahren. Das Umsetzen in das Fahrzeug ist dadurch barrierearm und unkompliziert möglich.

In der Fahrt selbst wartet ein extrem witziges, interaktives Abenteuer, bei dem man mit Laserpistolen Geister jagen und diverse Ziele treffen muss, um Effekte in den Kulissen auszulösen. So stark die physische Zugänglichkeit ist, so intensiv sind jedoch die sensorischen Reize: Die Fahrt arbeitet flächendeckend mit leuchtenden Schwarzlicht-Szenerien, schnellen, unvorhersehbaren Lichtblitzen und lauten Soundeffekten. Für Menschen mit photosensibler Epilepsie oder ausgeprägten Reizempfindlichkeiten ist diese Attraktion daher leider nicht zu empfehlen. Hier wäre ein klarer, visueller Warnhinweis im Eingangsbereich die optimale Unterstützung.

Highlight für alle Sinne: Das Cartoon Village

Ein absoluter Höhepunkt des Audits ist das Cartoon Village. Untermalt von beschwingter Filmmusik wird hier Inklusion im Erlebnissegment spürbar gelebt. Die einzelnen Häuser der bekannten Zeichentrick-Charaktere sind vollständig rollstuhlgerecht zugänglich gestaltet.

Gäste können barrierefrei durch die detaillierten Kulissen rollen und das großartige Storytelling erleben – wie im Haus der Oma von Sylvester und Tweety, wo liebevolle Details wie leere Vogelkäfige die Geschichte weitererzählen. Am Ende des Rundgangs steht das persönliche Treffen mit den Figuren für Erinnerungsfotos im Vordergrund. Das professionelle Fotostudio-Angebot ist hervorragend organisiert, bewegt sich preislich jedoch auf dem für große Freizeitparks typischen, gehobenen Niveau. Schade, dass wir die Stars nicht mehr in Bottrop treffen können.

Fotos: Michael Töller

Infrastruktur & Wegebeziehungen: Kontraste und funktionale Anpassungen

Auf den Gehwegen des Parks zeigen sich gut strukturierte Ansätze, die an einigen Stellen durch gezielte Instandhaltungen noch deutlich aufgewertet werden können:

  • Sitzbereiche in den Restaurants und im Park: Ein großes Plus für die allgemeine Zugänglichkeit: Fast überall im Park und insbesondere in den Gastronomiebetrieben gibt es gut gestaltete Sitzbereiche, die problemlos „machbar“ und für Rollstuhlnutzende ohne Barrieren anfahrbar sind. Das erleichtert die Pausenplanung im Parkalltag enorm.

  • Wegeleitung und Beschilderung: Während die Attraktionstafeln selbst dauerhaft und gut sichtbar sind, fehlt es auf den Verbindungswegen teilweise an einer konsistenten Richtungsweisung zu den barrierefreien Eingängen. Da die verwendeten Piktogramme zudem optisch variieren (mal mit grünem Rahmen, mal ohne), wird das schnelle Erfassen der Wegführung erschwert. Ein einheitliches, parkweites Schilder-Design auf den Gehwegen dorthin würde hier sofort Abhilfe schaffen.

  • Bordsteine und Rampen: Sehr positiv fallen die kontrastreich in Rot abgesetzten Bordsteinkanten auf, die Sehbehinderten eine hervorragende Orientierung bieten. Um den Komfort für Rollstuhlnutzende zu optimieren, sollten die Absenkungen an Kreuzungen jedoch konsequenter ausgeführt werden, um Umwege zu vermeiden. Ein hervorragendes Positiv-Beispiel findet sich an der großen Spielhalle (Arcade), wo der Übergang komplett kantenfrei realisiert wurde. Ein dringender Beratungsansatz liegt bei den temporären Betonrampen (unter anderem im Old West Territory): Diese weisen teilweise zu steile Neigungen auf und sind witterungsbedingt brüchelig geworden, was im Sinne der Verkehrssicherungspflicht zeitnah überarbeitet werden sollte.

  • Cine Tour: Am barrierefreien Zugang (der über den Ausgang führt) befindet sich direkt vor der Rampe eine tiefe Regenrinne im Pflaster. Diese konstruktive Kante sollte ausgeglichen werden, um ein Blockieren der Rollstuhl-Vorderräder zu verhindern.

Fotos: Michael Töller

Gastronomie, Shows & Sanitäranlagen: Kulturelles Flair und funktionale Beratungsfelder

In den Servicebereichen liegen die wichtigsten Hebel, um aus einem guten Besuch ein rundum barrierefreies Gesamterlebnis zu machen. Hier gilt es, das lebendige spanische Flair mit den Bedürfnissen reizempfindlicher Gäste in Einklang zu bringen.

Akustik und digitale Interaktion in der Gastronomie

Die Restaurants wie der Gotham City Grill oder das BIBBO’S zeichnen sich durch ein temperamentvolles, typisch spanisches Publikum aus. Das sorgt für eine authentische, fröhliche Grundstimmung, führt durch die open-air-artige Bauweise bei starkem Andrang und Schulklassen jedoch zu einer extremen Schallentwicklung (Messwerte im BIBBO’S zeigten Spitzen von bis zu 90 dB laut einer App / Richtwert). Während diese Dynamik für das klassische Parkflair sorgt, benötigen reizempfindliche Gäste als Ausgleich ruhigere Außenzonen oder akustisch gedämmte Bereiche im Innenraum.

Bei den digitalen Bestellterminals besteht technischer Anpassungsbedarf: Die Touchscreens und Kartenschlitze sind ausschließlich auf Stehhöhe montiert und bieten keine softwareseitige Absenkung der Bedienoberfläche für Rollstuhlnutzende. Das operative System („Hier bestellen, dort abholen“) geriet zudem bei der Abwicklung von Gutschein-Gruppen stark ins Stocken, was zu langen Wartezeiten führte.

Versteckte Barrierefreiheit – Coca Cola Freestyle Automaten Geheimnis gelüftet

Wie man unten auf den Bildern erkennen kann, sind die Coca Cola Automaten zum “selberzapfen” mit einer großartigen Funktion ausgestattet. Leider ist das generell bei diesen Automaten nie erkennbar. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man rechts unten 4 Tasten. Mit diesen können Rollstuhlfahrer, Kinder oder Kleinwüchsige den Automaten auch bedienen, wenn sie nicht ans Display kommen. Großartig, aber leider nicht erkennbar.

Sensorische Reize im Showbereich: Kulturelles Highlight mit zwei Seiten

Die hochkarätige Gotham City Stuntshow rund um Batman und den Joker bietet exzellentes Entertainment und zeigt die wunderbare Emotionalität des spanischen Publikums. Die Zuschauer gehen komplett mit der Inszenierung mit – es wird lautstark geklatscht, gejubelt und jede Szene frenetisch gefeiert. Auch das kraftvolle Aufheulen der Motoren (Quads und Motorräder) kam bei der überwiegenden Mehrheit der Besucher fantastisch an und trug maßgeblich zur dichten Action-Atmosphäre bei.

Aus Sicht der sensorischen Barrierefreiheit hat diese Medaille jedoch eine zweite Seite: Bereits 15 Minuten vor Showbeginn setzt eine sehr intensive, laute Musikbeschallung ein, und die plötzlichen Schusswechsel mit Platzpatronen sowie der Motorenlärm können für Menschen mit Autismus, ADHS oder PTBS eine erhebliche Überreizung bedeuten. Ein transparenter Hinweis im Parkplan hilft betroffenen Gästen, sich auf dieses tolle, aber eben sehr intensive Spektakel einzustellen.

Optimierungsbedarf in den Sanitäranlagen

Die barrierefreien Toilettenanlagen bieten von der Raumgröße und den unterfahrbaren Waschtischen her eine solide Basis, weisen im Detail jedoch funktionsbedingte Planungsfehler auf, die behoben werden sollten:

  • Fehlende Kennzeichnung (Eingang): An der barrierefreien Toilette direkt gegenüber der Information am Haupteingang fehlt ein entsprechendes Schild gänzlich. Ohne diese eindeutige Kennzeichnung ist die Anlage für betroffene Gäste im Ankunftsbereich kaum auffindbar.

  • Verriegelung & Ergonomie: In einer der getesteten Kabinen fehlte das Schloss vollständig, während die Riegel in anderen WCs konstruktionsbedingt sehr schwergängig und außerhalb der ergonomisch optimalen Höhe angebracht waren. Für Menschen mit motorischen Einschränkungen ist ein selbstständiges Absperren der Tür damit kaum möglich. Eine Umstellung auf leichtgängige, großflächige Drehknäufe schützt die Intimsphäre verlässlich.

  • Ergonomie und Sicherheit: Die Halterungen für Toilettenpapier und Seife sind teilweise zu weit außerhalb des direkten Sitzbereichs montiert. Zudem verhindert die Kombination aus einem festen Waschtisch auf der einen und einer starr montierten Stange auf der anderen Seite ein flexibles, seitliches Umsetzen aus dem Rollstuhl. Das Nachrüsten von beidseitig klappbaren Stützgriffen und bodennahen Notrufleinen würde das Sicherheitsniveau massiv anheben. Ein Schutz der Anlagen durch ein geschlossenes System (wie den Euroschlüssel) würde zudem die Sauberkeit und Verfügbarkeit für Berechtigte deutlich steigern.

Fotos: Michael Töller

Aufenthaltsplanung & Budget: Der perfekte Tag mit der Familie

Generell ist der Parque Warner Madrid ein wirklich schönes Ausflugsziel, an dem man einen großartigen und rundum gelungenen Tag mit der ganzen Familie verbringen kann. Dank unseres Besuchs unter der Woche und des hervorragenden Wetters war der Park angenehm leer, was in Kombination mit den atmosphärischen Kulissen für ein flüssiges Gesamterlebnis gesorgt hat.

Was den Geldbeutel angeht, punktet der Park auf ganzer Linie: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut top. Selbst wenn man sich sehr spontan für einen Besuch entscheidet und die Tickets kurzfristig bucht, sind die Eintrittspreise im internationalen Branchenvergleich wirklich günstig und fair.

Bei den Preisen für Essen und Getränke bewegt sich der Park auf dem für die Freizeitpark-Branche üblichen, normalen Niveau. Aber auch hier gibt es einen cleveren Spar-Tipp: Man kann bereits im Vorfeld der Reise online handfeste Gastronomie-Deals und Menü-Pakete abschließen. Es lohnt sich also in jedem Fall, vorab einen Blick auf die offizielle Website zu werfen, um sich diese Online-Vorteile zu sichern!

Für die zeitliche Planung lassen sich zwei klare Szenarien ableiten:

  • Ein-Tages-Aufenthalt: Absolut ausreichend für Familien, die den Park entspannt genießen, das tolle Ambiente aufsaugen und eine schöne Auswahl der Hauptattraktionen und Shows ohne Druck erleben möchten.

  • Zwei-Tages-Aufenthalt: Dringend empfohlen, wenn der Fokus darauf liegt, wirklich sämtliche Rides zu nutzen, alle Shows lückenlos zu sehen und das gesamte Angebot komplett auszuschöpfen.

Logistischer Hinweis: Da der Parque Warner derzeit über kein eigenes, direkt am Set gelegenes Parkhotel verfügt, müssen bei der Mehrtagesplanung entsprechende Transfers zu externen Unterkünften eingeplant werden. Der benachbarte Wasserpark Parque Warner Beach hatte saisonbedingt noch geschlossen. Eine Auswertung der dortigen Leitfäden deutet darauf hin, dass mobilitätseingeschränkte Gäste auch dort von den Ticket- und Zugangsvorteilen profitieren, die physische Nutzung der reinen Wasserattraktionen im Rollstuhl naturgemäß jedoch Einschränkungen unterliegt.

Fazit: Eine starke Basis mit Raum für Feinjustierung

Der Parque Warner Madrid präsentiert sich als ein leidenschaftlich thematisierter Freizeitpark, der mit dem Cartoon Village Maßstäbe beim barrierefreien Charakter-Treffen setzt, eine ansteckend emotionale Publikumsatmosphäre bietet und mit seinem durchdachten Bändchen-System am Einlass zeigt, wie gelebte Inklusion aussehen kann. Das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis und die durchgängig anfahrbaren Gastronomie-Sitzbereiche machen ihn zu einem tollen Ziel für Familien.

Die vorhandenen Baustellen – seien es die bröckeligen Rampen im Westernbereich, die akustischen Herausforderungen in den Hallen oder die ergonomischen Defizite bei den Sanitäranlagen – sind keine unlösbaren Aufgaben, sondern konkrete Ansatzpunkte für gezielte Qualitätsinvestitionen. Wenn das Management diese handfesten Details im Sinne der Praxis optimiert, wird aus der bereits beeindruckenden filmischen Fassade ein rundum barrierefreies Premium-Erlebnis, das dem großen engagement des Parks vollkommen gerecht wird.

Eindrücke aus Parque Warner Madrid

Fotos: Michael Töller
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Michael
Ich bin Michael und der Inhaber von Freizeitpark Erlebnis. Bereits als Kind habe ich mich in einem Freizeitpark immer sehr wohl gefühlt. Meine Eltern haben mir immer ermöglicht mindestens 2 - 3 mal im Jahr einen Freizeitpark zu erkunden. Gemeinsam mit meinem Sohn habe ich diese Leidenschaft fortführen können und nun habe ich das große Glück mein Hobby zum Beruf zu machen. Durch mein tolles Team wachsen wir immer weiter und so sind auch Erlebnisse aus allen Bereichen bei uns vertreten. Das Thema Barrierefreiheit wird immer wichtiger bei uns und so lernen wir immer dazu. Danke an mein super Team und meine Eltern, die meine Leidenschaft für Freizeitparks & Erlebnisse entfacht haben.
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Letzte Bearbeitung & Stand der genannten Preise 29.05.26

Hier wurden wir eingeladen

Ich wurde eingeladen, um mir das Thema Barrierefreiheit einmal anzusehen. Auch das Band für Menschen mit Behinderung habe ich erhalten, um möglichst viele Eindrücke zu erhalten. Wie immer berichte ich offen und ehrlichm so wie ich es erlebt habe.

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