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Pressemeldung

  • 6. Juni 2023

Botanischer Spaziergang durch Afrika

Bis September: „Afrikanische Landschaften“ in der Wilhelma
Werbung - Dieser Beitrag wurde unterstützt
Aktualisiert am: 09.Juni 2023
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Mit Afrika verbindet man eine exotische Pflanzenvielfalt – vom Affenbrotbaum bis zum Zyperngras. In der Ausstellung „Afrikanische Landschaften“ in der Wilhelma in Stuttgart ist derzeit der Reichtum der afrikanischen Flora im Kleinformat zu bewundern. In der historischen Gewächshauszeile können die Besucher*innen bequem die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen des riesigen Kontinents durchwandern: Den üppigen tropischen Regenwald, die trockenen Halbwüsten und Dornsavannen mit Sukkulenten und Euphorbiaceen, den artenreichen, bunten Fynbos der südafrikanischen Kapregion, die Feucht- und Sumpfgebiete der Flüsse und Seen und die endemische Pflanzenwelt Madagaskars.

Saftiges Grün dominiert den Bereich des tropischen Regenwaldes, doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen: „Wer sich Zeit nimmt, kann einige Blüten-Highlights entdecken“, verrät Wilhelma-Gärtner Lorenz Ormos. In den höheren Regionen der Tropen werden viele Nutzpflanzen wie Kaffee angebaut, die im Hochlandbeet zu sehen sind, umrahmt von großen Farnen und verschiedenen blühenden Springkraut-Arten wie auch das in deutschen Rabatten und Balkonkästen beliebte Fleißige Lieschen.

Fynbos nennt man die niedrige Vegetation der Küstenregion Südafrikas, die eine sehr hohe Biodiversität aufweist und momentan eine große Farbpalette bietet. „Wir hatten ein kühles, dunkles Frühjahr, deshalb blühen jetzt viele Pflanzen gleichzeitig“, erklärt Lorenz Ormos. Feingliedrige Erika-Pflanzen mit ihren kleinen Blütenglöckchen stehen neben prachtvollen Proteen mit handtellergroßen Blüten, daneben die eher unscheinbaren Restionaceen, die wie Binsen- oder Schachtelhalmgewächse aussehen, aber eine eigene Pflanzenfamilie bilden. Diese sogenannten Gondwana-Pflanzen kommen nur auf der Südhalbkugel vor.

Stachelig und sukkulent kommen die Pflanzen der sandigen Wüstenlandschaft daher: Ihre fleischigen, wasserspeichernden Blätter sind als Durstlöscher in der Tierwelt begehrt, weshalb sie sich oft mit Stacheln oder Dornen bewehren. Es handelt sich zumeist um Wolfsmilchgewächse – Kakteen kommen bis auf eine Art nur auf dem amerikanischen Kontinent vor.

Die einen wehren Tiere ab, die anderen fangen sie: Faszinierend sind die fleischfressenden Pflanzen wie der Sonnentau oder die Wanzenpflanze, an deren klebrigen Blättern Mücken und Fliegen hängenbleiben, die von räuberischen Wanzen, die auf der Pflanze leben, gefressen werden. Deren Ausscheidungen nutzt das nur in der Kapregion vorkommende Gewächs als Nährstoffquelle.

Die unterschiedlichen floralen Bedürfnisse stellen eine Herausforderung dar. Die Tropenpflanzen bevorzugen ein feuchtes Mikroklima, die wurzelnden Wüstenbewohner mögen es lieber luftig und trocken. Mit einem ausgeklügelten Gieß- und Belüftungsmanagement schaffen es die Wilhelma-Gärtner*innen, im Gewächshaus der „Afrikanischen Landschaften“ für alle Pflanzen geeignete Bedingungen zu schaffen.

Botanischer Spaziergang durch Afrika

Mit Afrika verbindet man eine exotische Pflanzenvielfalt – vom Affenbrotbaum bis zum Zyperngras. In der Ausstellung „Afrikanische Landschaften“ in der Wilhelma in Stuttgart ist derzeit der Reichtum der afrikanischen Flora im Kleinformat zu bewundern. In der historischen Gewächshauszeile können die Besucher*innen bequem die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen des riesigen Kontinents durchwandern: Den üppigen tropischen Regenwald, die trockenen Halbwüsten und Dornsavannen mit Sukkulenten und Euphorbiaceen, den artenreichen, bunten Fynbos der südafrikanischen Kapregion, die Feucht- und Sumpfgebiete der Flüsse und Seen und die endemische Pflanzenwelt Madagaskars.

Saftiges Grün dominiert den Bereich des tropischen Regenwaldes, doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen: „Wer sich Zeit nimmt, kann einige Blüten-Highlights entdecken“, verrät Wilhelma-Gärtner Lorenz Ormos. In den höheren Regionen der Tropen werden viele Nutzpflanzen wie Kaffee angebaut, die im Hochlandbeet zu sehen sind, umrahmt von großen Farnen und verschiedenen blühenden Springkraut-Arten wie auch das in deutschen Rabatten und Balkonkästen beliebte Fleißige Lieschen.

Fynbos nennt man die niedrige Vegetation der Küstenregion Südafrikas, die eine sehr hohe Biodiversität aufweist und momentan eine große Farbpalette bietet. „Wir hatten ein kühles, dunkles Frühjahr, deshalb blühen jetzt viele Pflanzen gleichzeitig“, erklärt Lorenz Ormos. Feingliedrige Erika-Pflanzen mit ihren kleinen Blütenglöckchen stehen neben prachtvollen Proteen mit handtellergroßen Blüten, daneben die eher unscheinbaren Restionaceen, die wie Binsen- oder Schachtelhalmgewächse aussehen, aber eine eigene Pflanzenfamilie bilden. Diese sogenannten Gondwana-Pflanzen kommen nur auf der Südhalbkugel vor.

Stachelig und sukkulent kommen die Pflanzen der sandigen Wüstenlandschaft daher: Ihre fleischigen, wasserspeichernden Blätter sind als Durstlöscher in der Tierwelt begehrt, weshalb sie sich oft mit Stacheln oder Dornen bewehren. Es handelt sich zumeist um Wolfsmilchgewächse – Kakteen kommen bis auf eine Art nur auf dem amerikanischen Kontinent vor.

Die einen wehren Tiere ab, die anderen fangen sie: Faszinierend sind die fleischfressenden Pflanzen wie der Sonnentau oder die Wanzenpflanze, an deren klebrigen Blättern Mücken und Fliegen hängenbleiben, die von räuberischen Wanzen, die auf der Pflanze leben, gefressen werden. Deren Ausscheidungen nutzt das nur in der Kapregion vorkommende Gewächs als Nährstoffquelle.

Die unterschiedlichen floralen Bedürfnisse stellen eine Herausforderung dar. Die Tropenpflanzen bevorzugen ein feuchtes Mikroklima, die wurzelnden Wüstenbewohner mögen es lieber luftig und trocken. Mit einem ausgeklügelten Gieß- und Belüftungsmanagement schaffen es die Wilhelma-Gärtner*innen, im Gewächshaus der „Afrikanischen Landschaften“ für alle Pflanzen geeignete Bedingungen zu schaffen.

Fotos: Im Wechselschauhaus der Wilhelma führt eine Sonderschau bis September durch die vielfältige Pflanzenwelt Afrikas. Fotos: Wilhelma Stuttgart
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Michael
Ich bin Michael und der Inhaber von Freizeitpark Erlebnis. Bereits als Kind habe ich mich in einem Freizeitpark immer sehr wohl gefühlt. Meine Eltern haben mir immer ermöglicht mindestens 2 - 3 mal im Jahr einen Freizeitpark zu erkunden. Gemeinsam mit meinem Sohn habe ich diese Leidenschaft fortführen können und nun habe ich das große Glück mein Hobby zum Beruf zu machen. Durch mein tolles Team wachsen wir immer weiter und so sind auch Erlebnisse aus allen Bereichen bei uns vertreten. Das Thema Barrierefreiheit wird immer wichtiger bei uns und so lernen wir immer dazu. Danke an mein super Team und meine Eltern, die meine Leidenschaft für Freizeitparks & Erlebnisse entfacht haben.
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