Tropical Island 2016

Berlin 4. Januar 2016, bei minus 10 Grad machen wir uns auf in die Tropen. Das Wetter ist echt mies und es ist vor allem viel zu kalt. Was liegt da näher als ein Abstecher ins Tropical Islands?

Wir kommen gegen 12:09 an und sind beeindruckt von der großen. Weit und breit nichts zu sehen außer Felder und Wiesen. Also Parkplätze gibt es hier jedenfalls reichlich. Durch einige Berichte über Einbrüche in Autos bin ich etwas verunsichert was das Parken hier angeht, aber was bleibt mir anderes übrig? Um es gleich zu erwähnen, es wurde nicht eingebrochen und alles war okay.

Nun aber rein ins Warme. Der erste Eindruck beim Betreten ist schon umwerfend. So eine Riesen Halle habe ich vorher noch nie betreten. Die Temperatur beträgt angenehme 25 Grad. Also von minus 10 auf plus 25 in weniger als einer Minute… Das habe ich so auch noch nie erlebt 😉 Das gebuchte Familienzimmer in der Hafenstadt ist erst ab 16:00 bezugsfertig, also melden wir uns an und bekommen jeder ein Bändchen, was auch als Einlass für das Zimmer gilt und womit man bis 250€ bezahlen kann. Abgerechnet wird dann beim Verlassen. Man benötigt kein Bargeld und kann überall mit seinem Armband zahlen, also gut drauf aufpassen! Da noch Freunde mit waren, wurden die Armbänder der Kinder sofort gesperrt. Das muss man extra sagen beim Check in, würde ich Eich aber empfehlen. Jederzeit hat man die Möglichkeit Zwischenzahlungen am Automaten zu tätigen.

Das Gepäck verstauen wir in die entsprechenden Schließfächer, wo auch ein Rucksack oder eine Tasche rein passt. Jetzt aber schnell umziehen und rein ins Vergnügen.

Ich war bereits vor einem Jahr hier, aber für Lucas und unsere Freunde war es das erste Mal. Zuerst gehen wir in ein schönes Becken mit einem Wasserfall. Wie eine Lagune… deshalb heißt dieser Bereich wohl auch so 😉 Hier gibt es Rutschen, einen Wasserfall, einen Strudel, einen Tunnel der dann in einen flacheren Bereich führt. Anschließend wagen wir den Weg zur Südsee… unglaublich wie groß das hier ist. Es gibt einen Beachvolleyball Platz und einen tollen Kleinkinderbereich, viele Liegen zum Relaxen und die Südsee… Ein riesen Becken mit 200m Sandstrand, Palmen und einer Bar. Mit 28 Grad ist das Wasser angenehm warm und der blaue Himmel im Hintergrund schafft Urlaubslaune…

Die Kinder haben viel Spaß und das Wasser ist angenehm. Meine Begleitung empfand das Wasser als etwas zu Kühl. Am nächsten Tag war das dann aber in Ordnung. Anschließend schauen wir uns etwas um und entdecken den Regenwald und die Flamingos. Wahnsinn, was man hier alles sieht. Es ist recht viel los und trotzdem ist es nicht überfüllt.

Die Kinder haben Hunger, also gibt es einen Snack. Neben vielen Restaurants & Bars gibt es auch einen Snack Bereich mit verschiedenen Stationen. Ob Italienisch mit Pizza und Pasta, deutsch mit Schnitzel und Currywurst oder eher amerikanisch mit Burgern und Pommes. Hier findet jeder etwas, vor allem die Kinder… Die Preise sind in Ordnung und liegen im üblichen Freizeitpark Niveau. Bezahlt wird auch hier mit dem Bändchen. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt. Soßen kann man sich selber an einer Station holen.

Jetzt ist es Zeit um unser Zimmer in der Hafenstadt zu erkunden. Es liegt am Eingangsbereich und in einer kleinen Stadt. Man fühlt sich schon irgendwie wie in einem Hafen. Schön thematisiert und obwohl es in der Anlage recht laut ist erstaunlich ruhig. Es gibt auch Zelte und Themenzimmer, die mitten in „den Tropen“ liegen. Diese sind sicherlich wesentlich lauter und man findet auch nicht die Ruhe, die man gerade mit Kleinkindern zwischendurch mal benötigt.

Die Unterkunft für 6 Personen hat einen Wohnbereich mit Doppelbett, TV, kleinem Kühlschrank inkl. 2 Flaschen Wasser, einem Schrank und natürlich frischen Handtüchern. Von hier aus geht es in ein weiteres Zimmer mit einem Tisch und einem Schrank sowie 2 Hochbetten, wo also weitere 4 Personen Platz finden. Die Tropical Island Gummibärchen wurden natürlich sofort entdeckt und vernichtet 😉

Das Badezimmer ist groß genug und bietet neben einem Fön auch eine tolle Dusche. Das Zimmer ist sauber und groß genug für bis zu 6 Personen. Ein ideales Familienzimmer. Was gefehlt hat sind mehr Möglichkeiten seine nassen Sachen im Bad aufzuhängen, da kann man sicher nachrüsten und wir haben unser Feedback dem Tropical Islands mitgeteilt.

Abends geht es dann nochmal ins Wasser und für Lucas und mich auf die Rutschen. Wenn man den Turm ganz nach oben geht, hat man einen tollen Überblick. Die Rutschen sind wirklich toll und wir hatten viel Spaß. Im Internet stand, dass man dafür extra bezahlen muss, aber das scheint schon seit einigen Jahren nicht mehr so zu sein.

Anschließend ziehen wir uns an und essen noch eine Kleinigkeit, bevor alle zusammen dann den Spielplatz erkunden, wo gerade die Animation läuft. Eher was für Kinder bis 6, aber es gibt viele Möglichkeiten zu klettern, spielen, rutschen… Dazu gibt es Elektroautos und Spielautomaten für Kinder. Die Chips dafür kann man mit seinem Armband kaufen. Gegen 23:00 gehen Lucas und ich erneut schwimmen. Die anderen 2 schlafen bereits und wir schleichen uns aus dem Zimmer. Jetzt ist es wirklich sehr angenehm leer und wir haben viel Spaß. Der Rutschenturm schließt abends um 22:00, damit auch die Gäste in den Zelten ihre Nachtruhe finden. Geschlafen haben wir gut und nach dem packen geht es dann zum Frühstück, dass es in Buffetform im Restaurant gibt. Die Auswahl ist gut und der Kaffee lecker. Die Butter aus dem Butterautomaten fanden die Kinder total spannend. Einfach auf einen Knopf drücken und ein Stück Butter kommt raus 😉

Nach einem kurzem Bad geht es dann aber auch zurück, da wir von Schnee gehört haben und Chaos auf den Straßen. Eigentlich kann man noch den ganzen Tag bleiben, aber wir kommen auf jedem Fall noch einmal wieder. Dann vielleicht im Sommer wenn auch der neue Außenbereich fertig ist.

Wir hatten viel Spaß und können das Tropical Island nur empfehlen. Es war überall sauber, das Personal war freundlich und das Zimmer ebenfalls gut. Extra hierhin fahren macht durch die Entfernung für uns keinen Sinn, aber mit der Kombination Berlin war das ein toller Abschluss eines Kurzurlaubs mit Kultur, Spaß, Schwimmen und Erlebnissen.

Schaut Euch doch mal an, was wir noch erlebt haben in Berlin.

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Die Euromaus war natürlich auch dabei 🙂