Die Kokerei begann ihren Betrieb im Jahr 1928 und zählte im Laufe ihrer Geschichte zeitweise zu den größten Kokereien des Ruhrgebiets. Sie kannte keinen Stillstand und deckte den unglaublichen Bedarf zahlreicher Hüttenwerke, die den Koks zur Erzeugung von Roheisen benötigten.
Heute eröffnet sich den Besuchern ein fesselnder Anblick auf dem Gelände der Kokerei Hansa. Hohe Türme strecken sich himmelwärts. Gigantische Maschinen überall, stählerne Dinosaurier der Industriezeit. Und mittendrin scheint die Natur sich wieder zu erheben.
Die Besucher haben die Möglichkeit, den Ablauf der Produktion und die damaligen Arbeitsbedingungen hautnah kennenzulernen. Denn in der Kompressorenhalle können sie einen der insgesamt fünf dampfbetriebenen Gaskolbenkompressoren im Schaubetrieb bestaunen. Doch das ist noch lange nicht alles.
Die Kokerei dient auch als außerschulischer Lernort. Die Hansa-Gesellschaft für Industriekultur e.V. unterstützt stadtteilbezogene Veranstaltungen und Projekte auf der Kokerei. Zudem bildet sie das Zentrum des Hansa-Revier-Huckarde, das Stätten für Freizeit und Kultur miteinander vernetzt. Die Industriedenkmalstiftung vermietet auf Anfrage Räumlichkeiten wie die Kompressorenhalle oder große Platzanlagen und organisiert dort verschiedene Veranstaltungen. Angefangen bei Ausstellungen über Konzerte bis hin zur ExtraSchicht. Die Kletterhalle Bergwerk bietet Kletterspaß für Groß und Klein.